faust_logoInternationale FAUST-GESELLSCHAFT'Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!'

Faust-Jahrbuch

Jahrgang III 2007/2008 

Cover Jahrbuch 2005/2006

Der dritte Band des Faust-Jahrbuchs versammelt Beiträge zu zwei Schwerpunkten: "Teufel und Teufelsbündner in der Literatur" zeichnet die Bedeutung des Versuchers nach. Dabei wird deutlich, dass der Faust-Stoff keineswegs auf die deutschsprachigen Literatur beschränkt ist, sondern auch in anderen Literaturen anregend wirkte. "Goethes Faust und das Faustische" konzentriert sich auf das deutsche Nationaldrama. Gerade in der Kontrastierung sind beide Schwerpunkte aufeinander bezogen.

Die Rubrik "Beiträge" präsentiert den Faust-Stoff aus anderen Perspektiven. Neu ist die Rubrik "Jour fixe", die Vorträge aus dem Knittlinger Faust-Archiv dokumentiert. Die "Miszellen" und "Rezensionen" beschließen den Band.

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Jahrgang II 2005/2006 

Cover Jahrbuch 2005/2006

Der zweite Band des Faust-Jahrbuchs erschien aufgrund von zwei Schwerpunkten als Doppelnummer. Im Mittelunkt steht die Dokumentation zweier Tagungen, die im Knittlinger Faust-Archiv stattfanden. Die Beiträge zu "eine unerwünschte Oper: Hanns Eislers Johann Faustus" verdeutlichen die eminente Bedeutung der Oper für die Faust-Thematik und deren politische Sprengkraft für die Ideologie der DDR. 

Der zweite Schwerpunkt "Faust als Paradigma: Grenzzonen des Wissens zwischen Verbot und Teufelspakt" beschäftigt sich mit dem Faust-Komplex von der historischen Figur bis zur Literatur der unmittelbaren Gegenwart.

Die Komplexe "Beiträge" und Miszellen" runden dieses Faustjahrbuch ab.

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Jahrgang I 2004

Buchcover Faustjahrbuch

Lesen Sie hier das Vorwort..

Es versammelt wissenschaftliche Aufsätze mit dem Themenschwerpunkt "Goethes Faust als Warnbuch" sowie sonstige Beiträge und Misszellen in einem Band. Das Faustjahrbuch ist unter der Herausgeberschaft von Bernd Mahl und Tim Lörke im Francke-Verlag Tübingen erschienen und in jeder Buchhandlung unter der ISBN 3-7720-8085-5 erhältlich.

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Tagungen

Luther und Faust

Tagung vom 6.-8.11.2009 in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Baden in Bad Herrenalb

Unter die vielfältigen Aufgaben einer literarischen Gesellschaft rechnet die Pflege und Vermittlung ihres Gegenstandes. Entsprechend hat sich die IFG vorgenommen, den verschiedenen Bearbeitungen des Faust-Stoffes über die einzelnen Autoren wie Goethe und Thomas Mann hinaus  nachzugehen. Im November 2009 konnte die IFG gemeinsam mit der Evangelischen Akademie Bad Herrenalb den politischen Vereinnahmungen der Faust-Figur und ihren Gemeinsamkeiten mit einem politi-sierten Luther-Bild auf den Grund gehen. Deutlich wurde dabei einmal mehr, dass Literatur mehr ist als unterhaltende Kurz-weil: Wie sehr soziale Gemeinschaften nach Identifikationsfiguren verlangen, die sie in der Literatur finden, stellten die ein-zelnen Beiträge klar heraus.

Die theoretische Einführung in das kom-plexe Thema leistete der Beitrag von Prof. Dr. Peter Tepe (Düsseldorf), der den Mythos-Begriff erläuterte und seine Bedeu-tung für Politik und Ideologie verdeutlichte. Prof. Dr. Benedikt Jeßing (Bochum) eröffnete den historischen Durchgang mit seinem Vortrag zum Volksbuch von 1587, in dem er neben Identifikationsbestrebun-gen vor allem eine scharfe Auseinandersetzung innerhalb der jungen protestantischen Theologie ausmachte. Dr. Michael Jaeger (Berlin), Präsidiumsmitglied der IFG, griff diesen Faden auf und zeichnete schlüssig nach, welche harsche Kritik Goethe in seinem Faust an der Moderne äußerte und wie zugleich diese Kritik von einer identifikationsbedürftigen Leserschaft radikal ausgeblendet wurde. Dass Faust auch einzelnen Dichtern zum Vorbild diente, verdeutlichte Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann (Karlsruhe) am Beispiel Nikolaus Lenaus, der seine eigene grenzüberschreitende Poetik im Gegenstand seines Faust-Epos spiegelte. IFG-Präsidiumsmitglied Tim Lörke (Berlin) zeichnete die Faust- und Luther-Bilder im kulturkritischen Schrifttum der frühen Weimarer Republik nach und zeigte, wie die antidemokratische Haltung Spenglers oder Bertrams sich ihre Legitimität zu ver-chaffen suchte, indem sie sich von Luther und Faust herleitete. Der abschließende Vortrag von Dr. Silke Grothues (Wuppertal) konzentrierte sich auf Thomas Manns Luther- und Faust-Kritik und seine Faschismusanalyse.

Abgerundet wurde das Tagungsprogramm durch Torsten Beckers Lesung aus seinem Luther-Roman Das ewige Haus. Im Kontext der Tagung ergaben sich dabei Fragen nach dem neuen Luther-Bild in der zeitge-nössischen Literatur.

Die Tagung war ein großer Erfolg – nicht nur für die IFG, sondern auch für die Evangelische Akademie Bad Herrenalb. Rund hundert Teilnehmer kamen zusammen, um im Anschluss an die Vorträge und während der gemeinsamen Mahlzeiten über Faust und Luther zu diskutieren. Die Beiträge werden im Faust-Jahrbuch dokumentiert.

Tim Lörke, Berlin

Bücher

Faust's Kreuz- und Querfahrten

Vorderansicht EinbandRückansicht Einband

"Der vorliegende Faksimiledruck macht ein vergessenes und in Bibliotheken nicht aufzufindendes Faust-Volksbuch eines anonymen Verfassers wieder greifbar. Etwa 1856 entstanden, sind "Dr. Faust's Kreuz- und Querfahrten" deutlich von Goethes "Faust" geprägt, setzen aber auch eigene Akzente. So ist Faust hier ein verheirateter Familienvater und Mephisto tritt als frammender Lichtgeist auf."

Nähere Informationen zu beiden Büchern finden Sie unter www.metzlerverlag.de (email), sowie unter www.boehlausnf.de (email)


Zuletzt aktualisiert am 04.06.2010 von Heiko Rebstock
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